Kategorie: Kennedyallee-62-72

Für 1.108 Euro/m² vom Büro zur Wohnung

Sind die Planungen für 600 neue Büroarbeitsplätze auf dem Postbankgelände (lt. Investor GerchGroup vor der Bezirksvertretung am 5.2.2020) noch zeitgemäß? Wäre nicht eine kleinere Tiefgarage mit weniger Bodenversiegelung dann möglich? Oder wäre ein Umbau des bestehenden Gebäudes zu Wohnungen nicht sinnvoller? Hier der Hinweis auf eine interessante Initiative zur Umwandlung von Büros in Wohnungen: „Das soziale Gewissen des Staates versagt im Bereich Wohnen – das ist das plakative Fazit von zwei Woh­nungsbau-Studien, die das Pestel-Institut und das schleswig-holsteinische Bauforschungsinstitut ARGE für zeitgemäßes Bauen am Freitag (5. Februar) auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Sie kommen dabei zu dem Ergebnis, dass …

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Stärkere Bodenversiegelung durch geplanten Neubau auf Postbankgelände

In den letzten Anhörungen war mehrfach vom Projektentwickler / Bauträger zu hören, dass unter dem gesamten bebauten Gelände eine Tiefgarage entstehen soll. Darum können zwischen den Gebäuden keine größeren Bäume gepflanzt werden, sondern nur kleine Gehölze in Bodenwannen. Dies war Anlass, die im Bebauungsplan von 1966 vorgegebene Überbauung mit den bisher vorgelegten Planungen der GerchGroup AG zu vergleichen. Sehen Sie selbst: (hier die einzelnen Grafiken als PDF mit den verschiedenen Ebenen) Ein bedeutender Unterschied: Die Stellplätze der Postbank befinden sich nicht unter der Bodenplatte, sondern lediglich am Rand des Tiefgeschosses. So konnten die inneren Gebäudebereiche zum großen Teil unversiegelt bleiben

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Parkraum-Erhebung für Hochkreuz und Plittersdorf liegt vor

Das in 2014 von der Bezirksvertretung beschlossene Konzept zur Verbesserung der Parksituation in Hochkreuz/Plittersdorf liegt immer noch nicht vor. Auf dem Wege dahin gibt es aber nun endlich die Parkraum-Untersuchung des Büros „Runge IVP“, diese finden sie hier. Auf der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung soll nun u.a. eine „Bürgerversammlung zur Parkraumuntersuchung Hochkreuz und Plittersdorf“ beschlossen werden: „Die Verwaltung schlägt aufgrund der vorliegenden Untersuchung und der weiteren relevanten Rahmenbedingungen für den Untersuchungsraum nun folgende Handlungsschritte vor: Die Bürger sollen über die Ergebnisse der Untersuchung informiert werden und die Möglichkeit bekommen, mit dem Gutachter und der Verwaltung über das Parkraummanagement im Allgemeinen,

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In Bonn wird es immer heißer

Unter dem Titel „In Bonn herrschen Temperaturen wie in Norditalien“ hat der Generalanzeiger heute ein Interview mit dem Bonner Klimaforscher Carsten Brandt veröffentlicht. Sie finden den Artikel hier und auch hier als PDF. Da heisst es u. a. auf die Frage „Was kann die Stadtverwaltung tun?“: Außerdem brauchen wir viele hohe Bäume, eine Art Schicht als Schutz über der Stadt. Damit muss man jetzt beginnen, wenn man in 30 bis 40 Jahren so ein Schutzgrün haben möchte. In dieser Hinsicht muss man als Stadt die Bürger zusätzlich unterstützen, damit nicht jeder heimlich mit der Kettensäge hingeht und seine Privatbäume fällt.

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Keine Grunderwerbssteuer bei Verkauf der Neubauten auf dem Postbank-Gelände?

Aufgrund eines Beitrags des Bayerischen Rundfunks zu den sogenannten „Shared Deals“ ist aufgefallen, dass ja gar nicht die GerchGroup AG* der Besitzer des Postbankgelände ist, sondern lt. Unterlagen der Stadtverwaltung  die „Projektgesellschaften Marathon Bonn Jackie K. 1-4 GmbH„. Dies sind 4 verschiedene GmbHs mit gleicher Adresse: Emmericher Straße 26, 40474 Düsseldorf (dem Sitz der GerchGroup AG ) und sind gemeldet am Amtsgericht Düsseldorf unter jeweils einer eigenen Registernummer im Handelsregisterbuch HRB: Marathon Bonn Jackie K. 1 GmbH Registernummer HRB 83881 Marathon Bonn Jackie K. 2 GmbH Registernummer HRB 83849 Marathon Bonn Jackie K. 3 GmbH Registernummer HRB 83856 Marathon Bonn

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Zweierlei Maß in Friesdorf und Plittersdorf?

Auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg wurde hinsichtlich der von der Wohnbau GmbH auf dem Gelände Eltviller Str. / Rüdesheimer Str. in Friesdorf (Margarine-Viertel) geplanten Verdichtung verbunden mit 25 Baumfällungen einstimmig u. a. beschlossen: Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit dem Vorhabenträger eine Bürgerinformationsveranstaltung durchzuführen, bei der das geplante Bauvorhaben vorgestellt und die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Das Ergebnis wird der Bezirksvertretung vorgestellt. Im weiteren Baugenehmigungsverfahren soll die Verwaltung die Anregungen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger, soweit rechtlich zulässig, berücksichtigen*. Bis zum Ende des Bürgerbeteiligungsverfahrens soll keine Baugenehmigung erteilt

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