Chronik

Hier finden Sie alle relevanten Ereignisse und Veröffentlichungen rund um die geplante Bebauung auf dem Gelände der Postbank an der Kennedyalle 62 - 70 (Baugebiet JackieK) sowie anderer anliegender Projekte wie dem BSI-Neubau.

GAZ: „Anlieger sorgen sich um 80 Bäume“

Dieser Artikel war im heutigen Bonner Generalanzeiger zu lesen: BAD GODESBERG Anlieger sorgen sich um 80 Bäume Kennedyallee: Investor erhält Alternativbeschluss PLITTERSDORF. || „Entsetzt“ sind die Mitglieder der Interessengruppe Flussviertel über die Entscheidung des Hauptausschusses, die Pläne zur Bebauung des Areals Kennedyallee 62-72 demnächst zur Offenlage freizugeben. Wie berichtet, will die Gerchgroup AG am jetzigen Standort der Postbank AG rund 380 Wohneinheiten sowie Büroflächen und eine Kita bauen. „Die Grünen, die SPD und die Volt-Fraktion haben einen Änderungsantrag auf den Weg gebracht, der dem Investor Tür und Tor öffnet, gar keine Bäume erhalten zu müssen“, teilte Ulrike Preißler im Namen

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Grün wählen und schwarz ärgern: Entsetzen zum heutigen Beschluss des Hauptausschusses

Die Interessengruppe Flussviertel hat soeben die Sitzung des Hauptausschusses verfolgt und wir sind entsetzt. Die Grünen, die SPD und die Volt-Fraktion haben einen Änderungsantrag auf den Weg gebracht, der dem Investor Tür und Tor öffnet, gar keine Bäume erhalten zu müssen (gegen die Stimmen von Bürgerbund, CDU und FDP, bei Enthaltung der Linken). Es wird hier zwar vollmundig im ersten Antragsteil gesagt, dass die Bebauung der beiden Gehölzstreifen gegenüber der aktuellen Planung deutlich zurückgenommen werden soll. Das wäre eigentlich ganz positiv. Aber es wird dann weiter im Antrag formuliert: Sollte eine vollständig neue Planung notwendig werden, würde für diesen Fall

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Alle finden, es muss verbessert werden – aber trotzdem wird zugestimmt

Auf der Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg am 28. April sprachen die Bezirksverordneten quer durch alle Parteien in mehr oder weniger direkten Worten davon, dass der vorgelegte Bebauungsplan-Entwurf nicht ihren Vorstellung einer guten Planung entspräche, insbesondere was die Größe der Tiefgarage, die damit einhergehende Bodenversiegelung, den Verlust an Bäumen, die Massivität der Bebauung im Bezug zum kleinteiligen Umfeld betrifft und geändert werden müsste. Hier finden Sie die Zusammenfassung einiger Kernpunkte der YouTube-Übertragung zum Nachlesen. Für uns als Bürgerinnen und Bürger ist es absolut unverständlich, dass trotzdem mit Mehrheit der Offenlegung zugestimmt wurde (gegen FDP und Bürgerbund bei Enthaltung der Linken),

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Tiefgarage ohne Einfluss auf Bodenversiegelung?

Bei der aktuellen Präsentation des Investors gegenüber der Stadt mit Stand vom 19.04.2021 wurde u. a. das Ausmaß der geplanten Tiefgarage gezeigt (hier als PDF), welche vollflächig unter den Bauten liegen soll (mit Ausnahme von 4 kleinen Pflanztrögen). Es verwundert, dass zur gleichen Präsentation eine veraltete Darstellung vom 29.01.2020 gehört, die eine Flächenbilanz bezüglich der Versiegelung darstellen soll. Wir haben beide Datei einmal übereinander gelegt. Das stimmt doch so nicht: Unter den grünen Flächen zwischen den Gebäuden liegt die Tiefgarage. U. a. der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin: „… nicht immer ist Versiegelung sichtbar – eine wichtige Rolle spielen auch

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Für 1.108 Euro/m² vom Büro zur Wohnung

Sind die Planungen für 600 neue Büroarbeitsplätze auf dem Postbankgelände (lt. Investor GerchGroup vor der Bezirksvertretung am 5.2.2020) noch zeitgemäß? Wäre nicht eine kleinere Tiefgarage mit weniger Bodenversiegelung dann möglich? Oder wäre ein Umbau des bestehenden Gebäudes zu Wohnungen nicht sinnvoller? Hier der Hinweis auf eine interessante Initiative zur Umwandlung von Büros in Wohnungen: „Das soziale Gewissen des Staates versagt im Bereich Wohnen – das ist das plakative Fazit von zwei Woh­nungsbau-Studien, die das Pestel-Institut und das schleswig-holsteinische Bauforschungsinstitut ARGE für zeitgemäßes Bauen am Freitag (5. Februar) auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Sie kommen dabei zu dem Ergebnis, dass …

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Stärkere Bodenversiegelung durch geplanten Neubau auf Postbankgelände

In den letzten Anhörungen war mehrfach vom Projektentwickler / Bauträger zu hören, dass unter dem gesamten bebauten Gelände eine Tiefgarage entstehen soll. Darum können zwischen den Gebäuden keine größeren Bäume gepflanzt werden, sondern nur kleine Gehölze in Bodenwannen. Dies war Anlass, die im Bebauungsplan von 1966 vorgegebene Überbauung mit den bisher vorgelegten Planungen der GerchGroup AG zu vergleichen. Sehen Sie selbst: (hier die einzelnen Grafiken als PDF mit den verschiedenen Ebenen) Ein bedeutender Unterschied: Die Stellplätze der Postbank befinden sich nicht unter der Bodenplatte, sondern lediglich am Rand des Tiefgeschosses. So konnten die inneren Gebäudebereiche zum großen Teil unversiegelt bleiben

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